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Klima-Werkstatt
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Finissage "ChiemseeLandArt 2008" am 26.03.09, Haus des Gastes in Gstad

   

ChiemseeLandArt und Klimawandel

Zum dritten Mal fand im Sommer 2008 auf Gut Weingarten an den Ufern des Chiemsees das internationale ChiemseeLandArt Symposium statt. Der Titel ┬╗Labyrinth ÔÇô Klimawandel┬ź entstand in Zusammenarbeit mit der Klima-Werkstatt der Technischen Universit├Ąt M├╝nchen (TUM). In den verg├Ąnglichen Kunstwerken, die im vergangenen Sommer w├Ąhrend des Symposiums zwischen Breitbrunn und Gstadt am Chiemseeuferweg entstanden, spiegelte sich der Klimawandel auf besondere Art. Die Werke sind vergangen, was bleibt, das ist der Katalog, der jetzt auf der Finissage im Haus des Gastes in Gstadt vorgestellt wurde.

 Pr├Ąsentation des Kataloges und Films

┬╗...und alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht┬ź, sagt Johann Wolfgang Goethe in seinem Faust. Die Kunstwerke des 3. internationalen ChiemseeLandArt Symposiums auf Gut Weingarten sind vergangen, doch was bleibt, zeigte sich auf der Schlussveranstaltung in Gstadt im vollen Haus des Gastes. Die Werke der zehn K├╝nstler sind in einem Katalog zusammengestellt und fotographisch festgehalten. ChiemseeLandArt ist eine Kunstform, die die Verg├Ąnglichkeit ihrer Werke in den Mittelpunkt stellt. Entstehungsprozess und Verfall sind zentrale Eckpunkte.

     

Geblieben sind ein sch├Âner Ausstellungskatalog und ein Film. Beide wurden auf der Finnisage vorgestellt und illustrieren den Zusammenhang zwischen Kunst, Klima und Wissenschaft. Die gro├če Zahl der G├Ąste belegt, dass die Verkn├╝pfung zwischen k├╝nstlerischen Ausdruck und Wissenschaft ein interessanter Ansatzpunkt ist, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen.

Gedankenaustausch ├╝ber den Klimawandel
  

 

Gstadts B├╝rgermeister Bernhard Hainz sagte in einer kurzen Ansprache, dass die Aktion einen hohen k├╝nstlerischen Beitrag zum besseren Verst├Ąndnis zwischen Menschen und Natur darstelle. Anika Gaggermeier von der Klima-Werkstatt hob vor allem den intensiven Gedankenaustausch zwischen K├╝nstlern, Wissenschaftlern, Studenten, Aus-stellungsbesuchern und Passanten ├╝ber den Klimawandel hervor.  


Die Leiterin der st├Ądtischen Galerie Traunstein, Judith Bader, setzte in ihrer W├╝rdigung einen deutlichen Akzent f├╝r Urspr├╝nglichkeit: ┬╗Die K├╝nstler eroberten nicht die Natur und unterwarfen sie ihrem Formwillen┬ź.
Vielmehr h├Ątten sich die K├╝nstler als ┬╗spirituell motivierte G├Ąrtner und Gestalter┬ź gezeigt, die ┬╗feinf├╝hlig dekorative Setzungen von verg├Ąnglichen Objekten in der freien Landschaft vornahmen┬ź.
 "In meiner Reichweite etwas tun"

Am sinnf├Ąlligsten und f├╝r alle zehn K├╝nstler stellvertretend war dabei Annette Merkenthaler. Der simple Aufruf ihres Kunstwerks ┬╗In meiner Reichweite etwas tun┬ź passt ganz in das Zielspektrum, welches die Klima-Werkstatt mit unterschiedlichsten Projekten verfolgt. Menschen, die ChiemseeLandArt vor Ort und die Finissage erlebten, bleiben mit dem zum Nachdenken anregenden Satz zur├╝ck, dass ┬╗sich das Leben anschaulich als das Beschreiten eines Weges beschreiben l├Ąsst, dessen Verlauf sich f├╝r die Gehenden oft unvorhersehbar und verwirrend darstellt┬ź.

    
 

Auch in Sachen Klimawandel mag vieles verwirrend und unvorhersehbar erscheinen, doch im Positiven etwas dagegen zu tun ist besser, als die H├Ąnde in den Scho├č zu legen.
Der Katalog kostet 10 Euro und kann unter Mobiltelefon 0171 / 33 58 385 bestellt werden.

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