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Klima-Werkstatt
Klimaschutz- und Anpassungspotenziale einer Region und ihre Erschließung

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Fotos: pixelio.de

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1. Infoabend "Energie und Mobilität" am 16.01.09, Rathaussaal Traunstein

Von Ă–kostrom bis Carsharing

Die Klima-Werkstatt der Technischen Universität München (TUM) und der Chiemgauer e.V.organisierten – rund 70 Personen kamen in den Großen Rathaussaal von Traunstein. Sie interessieren sich für die Frage: »Was kann ich selbst machen, um das Klima zu schonen«?

Es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten, mit denen man auf den Klimawandel reagieren kann. Entweder man tut nichts, da man glaubt, man kann sowieso nichts verändern. Oder man packt die Dinge konkret an und versucht das alltägliche Leben zu verändern. Doch geht das überhaupt so einfach? Und was kann man im Alltag tun, um den Klimawandel zu bremsen? Um Antworten auf diese Fragen geht es bei der Verbraucherstudie der Klima-Werkstatt von der TUM, welche die Wissenschaftler gemeinsam mit dem Chiemgauer Regionalgeld-Verein durchführen.


 
  

Rund 70 interessierte Personen und Teilnehmer der Verbraucherstudie aus Traunstein samt Umland, Rosenheim und Ainring folgten der Einladung zu einem spannenden Abend. Infostände von Unternehmen und Initiativen, Vorträge und viel Raum zum gemeinsamen Gespräch am Buffet luden zum Verweilen ein. Das Ergebnis: »Als ich mich entschieden habe, bei der Studie mitzumachen, glaubte ich, dass ich nicht viel an meinen Gewohnheiten ändere«, sagt die Hebamme Angela Friebl. „Jetzt sehe ich das mit anderen Augen. Ein Abend, der mir viele konkrete Tipps mit auf den Weg gibt“. 

Dieser erste von zwei großen Infoabenden stand unter dem Thema „Energie & Mobilität“. So zeigte Peter Pospischl von der EnergieAgentur Chiemgau-Inn-Salzach auf, worauf man bei einer Energieberatung achten soll, wie die Kosten sind und wo der Nutzen liegt. Dass der Strom nicht „einfach so“ aus der Steckdose kommt und was einen guten Ökostromanbieter ausmacht, erläuterte Frau Trudel Meier-Staude von projekt21plus. Ihr Fazit: „Wer wirklich regenerative Energie beziehen will, der muss ganz genau hinschauen, wer den Strom liefert.“ Dr. Martin Schreiner, der im Bereich des kommunalen Verkehrsmanagement als Berater tätig ist, stellte vor, mit welchen Methoden man Menschen für eine nachhaltige Mobilität gewinnen kann.

  

 
   Dem Team der Klima-Werkstatt kommt es auf konkretes Tun und nicht auf passives Hinnehmen von Vorträgen an. So gab es ein viel genutztes Angebot fĂĽr fachliche Gespräche. Die Firmen EnergieAgentur Chiemgau-Inn-Salzach, Energieerzeuger Elektrizitäts-werke Schönau (EWS), SolarStromBau Stalleicher, Chiemsee Solartechnik, regOel-Pflanzenöl, Sonnenhaus-Institut und Spannring Bauen mit Holz deckten mit Infoständen ganz unterschiedlichen Themen ab. Greenpeace Chiemgau und Carsharing Traunstein luden zum Mitmachen ein und beantworteten viele Fragen.

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