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Klima-Werkstatt
Klimaschutz- und Anpassungspotenziale einer Region und ihre Erschlie▀ung

Chiemgau - Inn - Salzach - Berchtesgadener Land

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Fotos: pixelio.de

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Die Testverbraucher


Mit Spa├č das Klima schonen

Klimaschutz im Alltag ÔÇô Die Macht der Verbraucher

Grundlegend gibt es zwei M├Âglichkeiten, um dem Thema Klimawandel zu begegnen. Entweder man tut nichts, da man ÔÇ×sowieso nichts ver├Ąndern kannÔÇť oder man packt die Dinge konkret an und versucht das allt├Ągliche Leben klimafreundlich zu gestalten. Doch geht das ├╝berhaupt so einfach? Und was kann man im Alltag tun, um den Klimawandel zu bremsen? Um Antworten auf diese Fragen ging es bei der Verbraucherstudie der Klima-Werkstatt der Technischen Universit├Ąt M├╝nchen (TUM), welche die Wissenschaftler gemeinsam mit dem Chiemgauer Regionalgeld-Verein durchf├╝hrten.

   
Das Projekt ÔÇ×TestverbraucherÔÇť

Zu diesem Zweck wurden die Lebensgewohnheiten ausgew├Ąhlter ÔÇ×TestverbraucherÔÇť aus der Region S├╝dostoberbayern genauer analysiert. Die teilnehmenden Haushalte wurden gezielt zu den Themen Heizen, Auto fahren, Stromverbrauch, Einkaufen und Ern├Ąhrung beraten und informiert und f├╝r jeden Teilnehmer eine pers├Ânliche Klimabilanz erstellt.

In verschiedenen Gruppentreffen und Infoveranstaltungen, stets in einer Kombination von Information, Erleben und Schmecken, erfolgte eine weitere Beratung und Sensibilisierung. Am 09.05. fand die gro├če Abschlussveranstaltung im Traunsteiner Rathaus statt, bei der auch die Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt wurden. Zu diesem Anlass wurden die Studienteilnehmer als Anerkennung f├╝r ihre Leistungen und ihr Engagement im Bereich des Klimaschutzes als ÔÇ×KlimaheldenÔÇť gek├╝rt.

 

Ergebnisse

Die halbj├Ąhrige Studie mit Verbrauchergruppen in Traunstein, Rohrdorf, Inzell und Ainring zeigte, dass die st├Ąrksten Verhaltens├Ąnderungen sich mit Ma├čnahmen erzielten lassen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Alleine durch die einfachen Ma├čnahmen, wie z.B. bewusstem L├╝ften, dem Wechsel zu ├ľkostromanbietern, der Bevorzugung von regionalen Waren und dem Verzehr von weniger, aber daf├╝r qualitativ hochwertigen Fleischprodukten aus der Region, kann der pers├Ânliche CO2-Aussto├č eines Durchschnittsb├╝rgers um 13 % reduziert werden.

Allerdings reicht es nicht aus, Menschen ├╝ber den Klimawandel und seine Auswirkungen zu informieren und aufzukl├Ąren. Damit Verbraucher ihr Verhalten ├Ąndern, und sie Ma├čnahmen, wie z.B. den Einkauf von regionalen Lebensmitteln in ihre Alltagsroutinen integrieren, m├╝ssen sie begeistert werden. Eine wichtige Rolle kommt dabei der Gemeinschaft zu. Es f├Ąllt dem Einzelnen leichter seinen Lebensstil zu ver├Ąndern, wenn er sich nicht als Einzelk├Ąmpfer f├╝hlt. In einer Gruppe Gleichgesinnter kann man sich ├╝ber die erlebten Erfahrungen, Erfolge aber auch R├╝ckschl├Ąge austauschen. Das motiviert und macht dar├╝ber hinaus auch noch Spa├č.

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Dokumente, Karten, Listen

           

      

   
Informationsflyer Fitnessplan

Karte regionaler Anbieter
klimafreundlicher Produkte


Aktuelles

Bericht und Fotos ├╝ber den  1. Infoabend "Energie und Mobilit├Ąt" , 16.01.09 in Traunstein

Bericht und Fotos ├╝ber den  2. Infoabend "Ern├Ąhrung und Konsum" , 13.03.09 in Traunstein

Bericht und Fotos ├╝ber den Regionalkongress der Klima-Werkstatt und des Chiemgauers: Klimaschutz im Alltag - die Macht der Verbraucher, 09.05.09 in Traunstein


Zeitraum des Projektes

Oktober 2008 bis Mai 2009


Partner

Regionale Partner:

  • Chriatian Gelleri, Chiemgauer e.V.
  • Matthias Leippe,  Chiemgauer Rundschau - Zeitung f├╝r Lokales Leben
  • Ursula K├Ânigsbauer, Koordination Testverbrauchergruppe Rohrdorf
  • Elisabeth Koch, Koordination Testverbrauchergruppe Inzell
  • Barbara Rassek, Koordination Testverbrauchergruppe Traunstein
  • Gudrun Rehrl, Koordination Testverbrauchergruppe Ainring

Sonstige Partner:

  • Julia Knechtel, Studentin an der Universit├Ąt Salzburg (├ľkologie/Umweltbiologie)
  • Silvia Hermann, Studentin an der Humboldt Universit├Ąt Berlin (Sozialwissenschaften/Agrar├Âkonomie)

 


N├Ąchste Schritte

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Informationen ├╝ber die Bewertung des allt├Ąglichen Verbraucherhandelns unter dem Klimaschutzaspekt. Offen ist bisher noch, wie sich diese Empfehlungen in der Alltagspraxis umsetzen lassen. Unser Ziel ist es, die CO2-Einsparung der teilnehmenden Haushalte detailliert zu erfassen und zu dokumentieren. Vor dem Projektbeginn werden die  Ist-CO2-Emissionen der teilnehmenden Haushalte aufgenommen.  Abschlie├čend folgt die Bestandsaufnahme der durchgef├╝hrten klimawirksamen Handlungsver├Ąnderungen, der dazugeh├Ârigen CO2-Einsparung und ggf. Kostenersparnisse.


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